Herkunft: Die Araucarien stammen ursprünglich aus Südchile und Patagonien. Die Gattung araucana, wie der Trivialname schon sagt, aus Chile.
Gattung: Araukarien (araucaria) sind eine Gattung aus der Familie der Araukariengewächse (araucariaceae), die zu den Nadelholzgewächse (pinophyta) gehören. In dieser Gattung gibt es 19 verschiedene Arten die in zwei Gruppen untergliedert sind. Den Araucarias und den Eutactas. Die Chilenische Araukarie wird auch Andentanne, Schuppentanne, Chilenische Schmucktanne oder auf englisch Monkey Puzzle Tree genannt. Wachstum: Die Araukarien sind immergrüne Bäume von groteskem Wuchs. In ihrer Heimat erreichen ausgewachsene Araukarien eine Höhe von 50 Meter. Die Stämme der 19 Araucaria-Arten sind ähnlich gebaut wie alle Nadelhölzer, auch wenn die enge Verwandschaft mit z. B. unserer gewöhnlichen Fichte äußerlich kaum zu sehen ist. Das Wachstum der Araucarie ist recht langsam. Die neuen Triebe sind hellgrün und sehr dicht mit den sehr harten und ledrigen schuppenförmigen grünen Blättern besetzt. Die Blätter sind 3 bis 4 cm lang und breit dreieckig; sie sind scharf in einen braunen Dorn zugespitzt und an den Rändern etwas gelblich. Standort: Die Chilenische Araucarie hat keinen besonderen Anspruch an den Standort. Bei der Neupflanzung sollte man jedoch darauf achten, dass die Pflanze ausreichend Wasser bekommt. Ebenso sollte man bedenken, dass eine ausgewachsene Pflanze eine erhebliche Höhe und Breite erreichen kann und somit einen geeigneten Platz finden an dem sie sich ausbreiten kann.
Pflege: Eine ausgepflanzte und angewurzelte Araucarie benötigt keine besondere Pflege. Kultivierung: Durch Aussaht. Die männlichen Zapfen sind endständig, länglich eiförmig und etwa 6cm groß. Die kugeligen weiblichen Zapfen bilden sich an der Trieboberseite und reifen im 2. Jahr aus. Sie werden bis zu 15 cm dicke Zapfen, die im Reifejahr aufbrechen und dann die bis zu 200 (ca. 4cm langen und etwa 2cm breiten eßbaren Samen) freigeben.
Schädlinge und Krankheiten:
Frostverträglichkeit: sehr hoch - im Weinbauklima kein Frostverlust bekannt. Es gibt einige schöne Exemplare in Schleswig-Holstein, an im Winter sehr kalten Stellen.